Merkel und Böhmer passen wie die Faust auf’s Auge. Zum Thema Jugendstrafrecht brauchen wir alle seeehr viel Besonnenheit, was auch sonst. Wahrscheinlich müssen wirklich erst einmal ein paar Rentner zu Tode getreten werden, bevor überhaupt irgend etwas geschieht.
In der Debatte um das Jugendstrafrecht mahnt Bundekanzlerin Merkel zur Besonnenheit. Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Böhmer warnt vor überstürzten Rechtsänderungen. “Aus Sicht der Bundeskanzlerin ist es notwendig, diese Diskussion zu führen“, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Mittwoch in Berlin. Dabei müsse zum Schutz der Bevölkerung auch über Änderungen des Jugendstrafrechts gesprochen werden. Auf berechtigte Fragen der Bevölkerung nach Konsequenzen aus den Vorfällen in der Münchner U-Bahn könne es „keine schnellen Antworten geben“. Das gelte auch für Forderungen nach Erziehungscamps und Warnarresten. Angela Merkel (CDU) plädiere für eine sorgfältige Debatte der politisch Verantwortlichen unter Einbeziehung externer Fachleute. Auch das Innenministerium warnte vor „Schnellschüssen“.
Wie man aus Erfahrung weiß, dauern in der BRD sorgfältige Debatten höchstens zehn Jahre, also können wir darauf hoffen, daß sich spätestens im Jahre 2008 etwas ändern wird. Aber was??? Ich denke mir das mal so: In 10 Jahren wird das Jugendstrafrecht deutlich verschärft, natürlich nur für Bürger der BRD und nicht für unsere Kültürbereicherer, im Jargon auch Muselschwein, etc genannt. Für diese besondere Spezies werden natürlich weiterhin Ausnahmeregelungen gelten. “Hast du Rentner umgebracht, du böser Bub du, kriegst einen Klaps auf’s Hinterteil, daß darf man nämlich nicht.”
Koalition muss sich einigen
Wilhelm erklärte, die Regierung werde die diversen Vorschläge, die durchaus mit dem Grundgesetz im Einklang stünden, prüfen. Unbestreitbar gebe es ein Problem mit hoch aggressiven Serientätern. Doch müsse Besonnenheit oberstes Gebot sein. Konkretes Regierungshandeln setze zudem eine gemeinsame Position der Koalitionspartner voraus.
Es bleibe deshalb abzuwarten, ob die drei Koalitionsparteien „gemeinsamen Handlungsbedarf“ für Gesetzesverschärfungen sähen, fügte Wilhelm hinzu. Denkbar seien eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen auch in der Integrations- und Bildungspolitik. Ferner müsse geprüft werden, ob das geltende Recht „konsequent genug angewendet wird“.
Hier habe ich gekotzt. “gemeinsamer Handlungsbedarf” ??? Geht es noch ???
Wilhelm: Debatte ist nicht neu
Wilhelm erinnerte daran, dass die rechtspolitische Debatte über das Jugendstrafrecht schon „seit längerer Zeit geführt“ werde. In den Koalitionsverhandlungen hätten sich Union und SPD lediglich auf die nachträgliche Sicherungsverwahrung einigen können, bei anderen Punkten dagegen nicht. Immer wenn es Straftaten gebe, „die Fragen aufwerfen“, kämen „einige der Forderungen wieder auf den Tisch. Das erleben wir auch derzeit“, sagte Wilhelm mit Blick auf den Überfall ausländischer Jugendlicher auf einen Rentner in der Münchner U-Bahn.
Ist ja immer wieder schön, wenn “Debatten seit längerer Zeit geführt werden”, wie lange noch ???
Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) äußerte sich gegen eine überstürzte Verschärfung des Jugendstrafrechts. „Wir brauchen eine breite Diskussion um die Verbesserung der erzieherischen Wirkung des Jugendstrafrechts“, sagte er am Mittwoch in Magdeburg nach Angaben eines Sprechers. „Vorrangig ist für mich eine schnelle Aburteilung nach einer Tat, damit ein zeitlich sehr enger Zusammenhang zwischen Tat und Strafe hergestellt wird.”
Aha, eine breite Diskussion. Über was sollte man diskutieren? Über die Anwendung der Scharia in der BRD, oder was?
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Es beginnt immer zuhause als bei den Eltern. Aggressiv wird niemand geboren, es wir anerzogen und die Umgebung macht noch den Rest.
Na ja… Erziehung ist schon ein entscheidender Teil. Auch wenn Erziehung nicht nur von den Eltern ausgeht. ab der 4ten Klasse geht man von 90% ausserhalb der Familie aus( Schule, Lehrer, Peergroup etc…)
Aber GANZ unbeteiligt ist die Veranlagung ja nun auch nciht. Aggresivität hat nciht nur was mit Erziehung zu tun. Wie man mit seinen Agressionen umgeht allerdings schon…
Das Strafrecht hat den Fehler, dass es nach dem Leitsatz “Massregel vor Bestrafung (67StGB)” vorgeht. Dabei wird die Zeit der Massregel auf die eigentliche Strafe angerechnet.
Das ist auch beim Jugendstrafrecht nicht anders. Die Erziehung kommt vor der Bestrafung, was ich persoenlich teilweise falsch finde. Der Katalog der erzieherischen Massregeln im JStGB ist meines Erachtens angesichts der abgestumpften und gewaltbereiten Jugendlichen (und Kindern!!) obsolet.
Bezueglich der Uebergriffe durch moslemisch gepraegte Jugendliche kann man wohl dankbar sein, dass unsere ach so integrationswilligen moslemischen Mitbuerger noch nicht darauf gekommen sind, ganz gezielt ihre unter 14jaehrigen Kinder auf und “Infidels” zu hetzen…