Josef Fritzl, ein Lebensretter ?
Hier eine Kopie aus der Welt, weiss nicht ob ich das darf, ist mir aber auch völlig egal. Bringen muss ich es, schreiben tu ich nix dazu, da mir die Worte fehlen.
Seit Ende April sitzt Josef Fritzl in Untersuchungshaft. Nun äußerte sich der 73-Jährige erstmalig zu seinen Taten. Sein Anwalt spielte einer österreichischen Zeitung ein Interview zu. Dort erklärt sich Fritzl zum Lebensretter und übt Medienschelte. Und offenbart eine schreckliche Alternative zur Freilassung seiner Kinder.
Der Inzest-Täter von Amstetten, Josef Fritzl, ist erstmals seit seiner Festnahme Ende April von der Staatsanwaltschaft vernommen worden. Das Verhör des 73-Jährigen habe fast zwei Stunden gedauert. Nach Angaben der vernehmenden Staatsanwältin, Christiane Burkheiser, zeigte sich der Tatverdächtige „kooperationsbereit“. Bei der Vernehmung sei es vor allem um seinen persönlichen Werdegang gegangen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, Gerhard Sedlacek.
Bei der Anhörung habe der Verdächtige sich bereiterklärt, „zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen“, berichtete Sedlacek. Außer der Staatsanwältin sei nur ein Gerichtsschreiber anwesend gewesen. Burkheiser wolle sich ein möglichst genaues Bild von Fritzl und seiner Familie machen. In der vergangenen Woche fuhr sie in seinen Wohnort Amstetten und besuchte auch den Keller, in dem der Mann seine Tochter 24 Jahre lang einsperrte.
Zuvor hatte sein Anwalt Rudolf Mayer eine Botschaft an die Boulevardzeitung “Österreich“ übermittelt, in der sich der Inzest-Vater von Amstetten über die seiner Meinung nach “einseitige“ Berichterstattung über seine Taten beklagt. “Ich bin kein Monster. Ich hätte ja alle töten können – dann wäre nichts gewesen. Niemand wäre mir draufgekommen“, sagte Fritzl.
Der inzwischen 73-Jährige hatte 24 Jahre lang seine Tochter Elisabeth im Kellerverlies seines Hauses gefangen gehalten und sieben Kinder mit ihr gezeugt, von denen er drei adoptierte und eines kurz nach der Geburt starb. Die anderen Kinder wuchsen mit ihrer Mutter im Keller auf, ohne jemals das Tageslicht zu sehen.
In dem Gespräch mit seinem Anwalt bezeichnete sich Fritzl als Lebensretter der ältesten Tochter, die er mit seiner Tochter Elisabeth gezeugt hatte. “Ohne mich würde Kerstin nicht mehr leben“, sagte er. “Ich habe ja dafür gesorgt, dass sie ins Spital kommt.“
Die 19-Jährige war am 19. April wegen Organversagens ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie seither im künstlichen Koma liegt. Erst ihre Einlieferung ins Krankenhaus brachte die Tat ans Tageslicht. Seit 28. April sitzt der 73-Jährige im Gefängnis von St. Pölten. Er hatte zunächst gestanden, seine Tochter vergewaltigt, eingesperrt und sieben Kinder mit ihr gezeugt zu haben, verweigert seither auf Anraten seines Anwalts aber jede weitere Aussage. Am Mittwoch sollte er der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden.
Fritzl drohen 15 Jahre Haft wegen Entführung und Vergewaltigung, sowie möglicherweise lebenslänglich wegen Mord durch Unterlassen an einem siebten Kind, das kurz nach seiner Geburt gestorben war. Sein Anwalt will nach eigenen Angaben auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren.
Dazu noch ein Kommentar des “Weltlesers Otto”.
Er hat, wie jeder andere Straftäter auch, einen fairen Prozess verdient.
Auch die Auslieferung von Herrn F. an “normale” Gefangene in einem Gefängnis ist abzulehnen.
Wir haben einen Rechtsstaaat und keine Lynchjustiz.
Wenn Herrn F.`s Leben durch Übergabe an den Mob im Knast gefährdet wird, so ist dies Lynchjustiz, für die sich die Verantwortlichen vor einem Gericht verantworten werden müssen.
Wenn man Herrn F. jedoch unbedingt töten möchte, so muss man halt die gesetzlichen Grundlagen dafür schaffen, d.h., die Todesstrafe wieder einführen.
Aber dann muss man ganz klar sagen, was für eine Republik man haben möchte.
Sie sehen, wenn man sich an rechtsstaaatliche Grundsätze hält, wird die Sache plötzlich ganz einfach.
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Bergwerk, Schlüssel runterwerfen, Licht aus.
Tgl. genügend Fresschen um sich langsam an die Dunkelheit zu gewöhnen.
Anhand der Aussagen dieses “feinen Herren” bin ich doch fast geneigt zu glauben, dass es sich bei diesem “Individuum” nicht um einen “kranken” Menschen handeln kann, sondern einfach nur um einen bestialischen Perversen “. Perfekt geplant, was eine hohe Intelligenz voraussetzt. Jedoch die Psychologen werden hierzu ja sicher eine andere Meinung haben und ihm sicherlich einen schönen Lebensabend in der Psychiatrie verschaffen, gelle??!! Meine Meinung ist, dieser “Mensch”(?) hat kein Recht auf Leben. Aber die Todesstrafe wäre viel zu milde für ihn. Daher meine ich, es wäre besser, ihn den Rest seines Daseins leiden zu lassen, so wie er seine eigene Tochter leiden liess!!! Punkt!
Keine Strafe könnte das aufwiegen, was Josef Fritzl getan hat. Da bleibt mir einfach nur die Spucke weg.
es ist wirklich unglaublich!!in solch einem extrem diabolischem Fall, muesste man die folterung wieder einbringen!!!Wie kann so etwas seine eigene Tochter ausgehalten haben und jemals ueberbruecken???Dies zeigt auch wie die Gesellschaft sich aendern muss!!Man muss lernen “BESSER HINZUGUCKEN” und MEHR SPRECHEN!! Lieber ein Wort mehr, um jemandem das leben zu retten, als toedliches Schweigen!!!Wie konnten die Behoerden nichts merken, und an nichts zweifeln???UNd…wieviele andere Opfer gibt es noch auf erden lebendig untergraben????