Thilo Sarrazin schlägt wieder unter die Gürtellinie

Dein Freund, dein bester Freund, dadada trulalala.

Unser Thilo kann es nicht lassen, dieses mal sind die Sozialarbeiter der Haupstadt “dran”. Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, oder so. Dieses mal hat der Depp allerdings ein Eigentor geschossen. Aber lest selbst.

„Es ist auch anstrengend, über die Straße zu latschen und mit immer denselben Jugendlichen zu sprechen. Da sehnt man sich vielleicht nach einem warmen Büro mit einem übersichtlichen Aktenstapel, wo das Telefon dreimal am Tag klingelt.”

So beginnt es, der Mann muss es ja wissen, da er ja selbst den lieben langen Tag hinter seinem Schreibtisch sitzt. Allerdings hat er eine Sekretärin und muss folglich nicht mehr selber telefonieren.

Sarrazin, einer der 10 unbequemsten, aber ehrlichen Politiker Deutschlands, bringt jetzt Berlins Sozialarbeiter gegen sich auf.

In einem Hintergrundgespräch mit Journalisten, bei dem es um die Forderung der Bezirke nach mehr Stellen für den Kinder- und Jugendschutz ging, ätzte der Spar-Senator:

„Ich vermute, dass sich ein Teil der Sozialarbeiter in die Verwaltung zurückgezogen hat. Es ist ja auch anstrengend, über die Straße zu latschen und immer mit denselben Jugendlichen zu sprechen. …“

Bei dem Treffen wurde vereinbart: Alles, was Sarrazin dort sagt, will er – falls ein Journalist ihn im Bericht zitiert – vorher persönlich autorisieren. Der „Berliner Kurier“ ließ sich die Sozialarbeiter-Schelte absegnen – und der Finanzsenator erlaubte dieses Zitat ausdrücklich!

Für Susanne Kahl-Passoth, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin, ist Sarrazins neueste Beleidigung der Gipfel: „Ich fordere ihn zum Rücktritt auf! Dass ein Mitglied des Senats diese schwere Arbeit nicht würdigt, sondern verunglimpft, kann nicht entschuldigt werden.“

Anke Otto (Grüne), Jugendamts-Chefin in Steglitz-Zehlendorf: „Uns fehlen dringend Kräfte. Bei einer so unsachlichen Kritik fällt es mir schwer, sachlich zu bleiben!“

Nach Ansicht von Gregor Hoffmann, sozialpolitischer Sprecher der CDU, ist Sarrazin sogar selbst schuld, dass Sozialarbeiter am Schreibtisch sitzen: „Sie müssen immer mehr Berichte schreiben – im Auftrag der Finanzverwaltung!“

FDP-Fraktionschef Martin Lindner dagegen verteidigt den Unbequem-Politiker: „Er hat völlig recht. Für mich ist er der beste Mann im Senat!“

Herr Sarrazin, treten Sie ab und nehmen Sie Herrn Lindner am besten gleich mit. Sie sind Ihres hochdotierten Postens in keinster Weise würdig. Sie treten die sozial Schwachen mit Füssen, Sie verhöhnen die Sozialarbeiter. Welche Beleidigungen kommen als nächstes auf uns zu? Sie sind kein Politiker, Sie sind, tja was sind Sie? Nicht einmal ein Mensch!

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